Ab dem ersten November müssen sich Mieter im Falle eines Umzugs ihren Ein- und Auszug vom Vermieter bestätigen lassen. Diese Bescheinigung muss der Mieter bei der An- oder Ummeldung beim Einwohnermeldeamt vorlegen. Versäumt der Mieter die Meldefrist oder der Vermieter das Ausstellen dieser Bescheinigung drohen Bußgelder von bis zu 1.000 EUR. Damit will der Gesetzgeber Scheinanmeldungen verhindern.

1. Was muss die Bescheinigung enthalten?
Namen und Anschrift des Vermieter
Ein- und Auszugsdatum
Anschrift der Wohnung
Namen der meldepflichtigen Person

2. Wie verläuft der Prozess der An- und Ummeldung
Die Bescheinigung wird vom Mieter beim Einwohnermeldeamt vorgelegt.
Das Einwohnermeldeamt meldet den Mieter dann vom alten Wohnort ab und am neuen an.
Wenn keine neue Wohnung in Deutschland bezogen wird, besteht beim Auszug Abmeldepflicht.

3. Wieviel Zeit hat der Mieter für die An-/Ummeldung
In der Regel innerhalb der ersten Woche nach dem Einzug. In einigen Bundesländer gibt es auch geringfügig längere Fristen

4. Was passiert, wenn die Fristen nicht eingehalten werden.
Bußgeld für den Mieter von bis zu 1.000 EUR. Gleiches gilt für den Vermieter, wenn die Bescheinigung verweigert wird.

5. Wo gibt es die Formulare?
In Halle (Saale) hier: Link zu www.halle.de


Die durchschnittlichen Betriebskosten in den Liegenschaften lagen im Jahr 2010 zwischen 1,60 EUR und 2,30 EUR pro Quadratmeter, durchschnittliches Nutzerverhalten vorausgesetzt. Auch in diesem Jahr gab es bereits wieder Preissteigerungen. So wurde u. a. der Hebesatz für die Grundsteuer erneut angehoben. Die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH wird die Preise für Abwasser zum 01.01.2012 ebenso erhöhen. Aufgrund des kalten Winters empfiehlt auch der Deutsche Mieterbund (DMB) ein wenig Geld beseite zu legen, da im Durchschnitt 6% mehr Heizenergie verbraucht wurde.

Auch in Sachsen-Anhalt müssen Bauherren und Eigentümer von Wohnungen künftig Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg dienen, mit so genannten Rauchmeldern ausstatten. Das entsprechende Gesetz zu Änderung der Landesbauordnung ist am 22.12.2009 im Landesgesetzblatt verkündet worden und somit in Kraft getreten. "Damit soll die Entstehung von Bränden und Rauch möglichst früh erkannt werden, um den Menschen genügend Zeit zur Flucht, zur Brandmeldung und zur Brandbekämpfung zu geben, so Sachsen-Anhalts Bauminister Dr. Karl-Heinz Daehre.

Bei Neubauten und Sanierungmaßnahmen ist diese Verpflichtung seit Inkrafttreten der geänderten Bauordnung im Dezember 2009 gültig. Für bestehende Wohnungen gilt eine Nachrüstpflicht, d. h. sind bis zum 31.12.2015 mit Rauchmeldern auszustatten.

Die Abgrenzung zwischen Gemeinschaftseigentum und Sondereigentum ist besonders dort wichtig, wo es um die Frage der Kostenlast für Reparaturen geht. In der Regel trägt der Wohnungseigentümer bzw. der Vermieter alle Kosten, die in seiner Wohnung anfallen selbst, während alle Eigentümer gemeinsam die Ausgaben im sogenannten Gemeinschaftseigentum tragen. Darüber hinaus haben die Eigentümer die Möglichkeit, mit dem Verwalter einen Vertrag für die Abwicklung der Angelegenheiten seiner Wohnung abzuschließen. Ist das der Fall, so wird sich der Verwalter für das Sondereigentum um die Angelegenheit in der Wohnung kümmern, wie z. B. die Auftragsvergabe bei notwendigen Reparaturen. Sollte so ein Vertrag zu Verwaltung des Sondereigentums (SEV-Vertrag) nicht mit dem Eigentümer bestehen, erledigt der Wohnungseigentümer alle Angelegenheiten selbst.

Die besonderen Witterungsverhältnisse haben seit Jahresbeginn zu zahlreichen Schäden an Gebäuden und Wohnungen sowie zu Meinungsverschiedenheiten über eine vermeintlich mangelhafte Beräumung der Gehwege und Zufahrten zu den Stellplätzen für PKW geführt. Grundsätzlich sind die Hauseigentümer bzw. Wohnungseigentümergemeinschaften verpflichtet, den sogenannten Pflichtdienst vertraglich zu binden. Die Zuwegungen zu den PKW-Stellplätzen sind hier nicht inkludiert. In den anstehenden Beratungen mit den Eigentümern werden wir gesondert auf die Sach- und Rechtslage zurück kommen und, sofern gewünscht, Vorschläge unterbreiten.

Künftig soll es möglich sein, stärker gegen sogenannte Mietnomaden vorzugehen. Zudem sollen Räumungsurteile noch schneller vollstreckt werden können. Auch sollen die Kündigungsfristen für Vermieter und Mieter angeglichen werden. In Zukunft wollen die Regierungspartner sicherstellen, dass staatliche Gelder für Miete von Hartz-IV-Empfängern wirklich beim Vermieter ankommen. Alles Regelungen, die schon seit Jahren von der Wohnungswirtschaft gefordert werden.

Am 8. Dezember bereiten sich im Halleschen Hotel Mercure Vertreter von Fachfirmen, die auf eine langjährige und enge Zusammenarbeit mit MEHLHORN & ILSCH zurückblicken können. Im ideenreichen Dialog entwickelten die Fachleute zahlreiche Gedanken, wie die Kosten für Dienstleistungen im kommenden Jahr, wenn schon nicht gesenkt, zumindestens stabil gehalten werden können. Die Geschäftsleitung bedankte sich bei ihren Partnern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Im Vergleich zu 1991 hat sich der Pro-Kopf-Verbrauch von 144 Liter auf 122 Liter pro Tag reduziert. Gründe sind gestiegenes Umweltbewusstsein, alternative Wassergewinnung (z. B. Regenwassernutzung) und gestiegene Kosten für Wasser und Abwasser. Leider wirkten sich die Einsparungen nicht auf die Kostenentwicklung aus, da die Lieferanten für Wasser und die Abwasserentsorger wiederholt die Preise erhöhten.

Die Verzinsung der angesparten Instandhaltungsrücklagen, die auf Konten der Deutschen Kreditbank AG gesammelt werden, beträgt seit 15.09.2009 nur noch 1,00 % p. a. Damit fällt die Rücklagenverzinsung, in Form von Tagesgeldern, auf ein Rekordtief.

Mehr Informationen unter www.dkb.de

Sachsen-Anhalt hat im Bundesvergleich die niedrigsten Mietpreise. Im Schnitt werden 4,70 EUR pro Quadratmeter an Kaltmiete verlangt. Zum Vergleich: die durchschnittliche Kaltmiete liegt in Bayern bei 4,80 EUR pro Quadratmeter. Es ist letztlich auch kein großer Unterschied, ob man auf dem flachen Land oder in Halle (Saale), die immer noch die größte Stadt des Bundeslandes, eine Mietwohnung sucht.
Quelle: Immobilienscout24

Traditionell im vierten Quartal trifft sich der Verwalter mit Auftraggebern und Auftragnehmern, um Bilanz über die geleistete Arbeit zu ziehen. Erfahrungen, Hinweise und Anregungen fließen so aus berufenem Munde in die Arbeit des kommenden Kalenderjahres ein. Dabei kommen wir unseren selbst gesteckten Zielen schrittweise näher, das Beste zum Wohle unserer Kunden zu erreichen.

Unsere erste Liegenschaft, die eine neue Hocheffizienzpumpe für die Heizungsanlage angeschafft hat, befindet sich in der Halleschen Lion-Feuchtwanger-Straße. Der Kauf wurde mit Mitteln aus dem Förderprogramm der Bundesregierung unterstützt. Die leistungsstarken Pumpen verbrauchen bis zu 80% weniger Energie als die ungeregelten Vorgänger, so dass sich die Anschaffung nach wenigen Jahren amortisiert.

Die Verzinsung der angesammelten Instandhaltungsrücklagen, die auf Konten der DKB geführt werden, beträgt ab dem 15.08.2009  1,20 % p. a. In allen Versammlungen der Wohnungseigentümer ist die Entwicklung der Instandhaltungsrücklage gesonderter Tagesordnungspunkt innerhalb der Jahresabrechnung/Rechnungslegung für das Vorjahr.

Seit April des Jahres rollt das M&I-Mobil durch Halle und wirbt für eine Anmietung von Wohnungen, die durch unsere Gesellschaft verwaltet werden.

Im Rahmen der Durchsetzung von Schallschutzmaßnahmen gemäß Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Leipzig vom 04.11.2004 zum Ausbauvorhaben der Start- und Landebahn Süd konnten für die betreffenden Liegenschaften erfolgreich alle notwendigen Anträge gestellt werden. Der Einbau der Schallschutzfenster beginnt noch in diesem Jahr in den Liegenschaften der Ortslage Großkugel.

Rund 600 Menschen sterben in Deutschland jährlich bei Feuer in den eigenen vier Wänden, weitere 6.000 werden schwer verletzt. Fahrlässigkeit und technische Defekte sind die häufigsten Ursachen. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein. Prävention ist so einfach. Aus diesem Anlass sehen wir einer gesetzlichen Regelung auch in Sachsen-Anhalt entgegen und werden die zu erwartenden Vorgaben zügig umsetzen. Bereits jetzt laufen hierzu Gespräche mit den Fachfirmen, die für die Erfassung und Berechnung der verbrauchsabhängigen Betriebskosten gebunden werden.

Zum 01.01.2009 ist in Halle (Saale) eine Abfallgebührensatzung in Kraft getreten. Unter der Homepage der Stadt sind die Bestimmungen nachlesbar. Die bereits bekannte Regelung zur kostenfreien Sperrmüllentsorgung ist wiederum integriert und sollte von den Mietern noch intensiver genutzt werden. Weitere Informationen unter: www.halle.de

Im Zusammenhang mit dem stattgefundenen Wechsels des Dienstleisters im Bereich Hauswartservice in ca. 50 Prozent der durch MEHLHORN & ILSCH betreuten Liegenschaften fanden in den ersten beiden Monaten zahlreiche Hausrundgänge statt. Die dort gewonnenen Erkenntnisse wurden mit der nunmehr vertraglich gebundenen Firma OEHLSCHLEGEL SERVICE ausgewertet und zum Teil in den anstehenden Versammlungen der Wohnungseigentümer thematisiert.

Aufgrund der aktuellen Marktsituation wurde die Guthabenverzinsung für Instandhaltungsrücklagen von unserer Hausbank, der DKB Deutsche Kreditbank AG, zum 01.02.2009 von 3,5 % auf 2,5 % angepasst. Damit sinken die Zinseinnahmen in den Abrechnungen für das Kalenderjahr 2009 in Vergleich zum Vorjahr um fast 30 %.

Nachdem das Bundeskabinett den Änderungsvorschlägen des Bundesrates zugestimmt hatte, trat die novellierte Heizkostenverordnung am 1. Januar diesen Jahres in Kraft. Sie gilt fortan für alle Abrechnungszeiträume, die ab dem 01.01.2009 beginnen. Für Abrechnungszeiträume, die vor dem Stichtag begannen, gilt nach wie vor die alte Verordnung von 1989. Durch die Neuregelungen sollen noch mehr Anreize zum Ernergiesparen geschaffen werden. So werden beispielsweise ab 2009 Kosten der Verbrauchsanalyse umlagefähig.

In Halle (Saale) stehen rund 11 Prozent aller Geschosswohnungen leer. Das geht aus einer aktuellen Studie des Heizkostenermittlers TECHEM hervor. Somit sind 14.700 der insgesamt ca. 132.000 vermarktbaren Geschosswohnungen vom Leerstand betroffen. Halle (Saale) "landet" mit diesem Ergebnis auf dem drittletzten Platz von 98 untersuchten deutschen Städten.
Im gleichen Moment wurde zudem festgestellt, dass gerade die Hallenserinnen und Hallenser auffallend oft umziehen. Im Kalenderjahr 2007 zogen 17,5 Prozent der Haushalte in der Saalestadt mindestens einmal um. Auch hier belegt Halle (Saale) eine Spitzenposition und gelangt auf Rang 9 von ingesamt 202 untersuchten Städten.

In der Ausgabe der Wirtschaftswoche vom 21.07.2008 steht interessierten Wohnungseigentümern eine aktuelle Übersicht zu Preisen für gebrauchte Eigentumswohnungen zur Verfügung. Dabei werden in Halle (Saale) im Erhebungszeitraum April 2008 Erlöse zwischen 300,00 und 800,00 EUR/m² erzielt. Die Statistik vergleich die 50 größten deutschen Städte.

Nach der erfolgten Übergabe des Updates unseres Softwarelieferanten VILLA, können bis zum Jahresende Beschlusssammlungen von jedem Wohnungseigentümer über unsere Homepage abgerufen werden. Die Beschlusssammlung wird jedoch bereits 10 Tage nach dem Ende der Versammlung aktualisiert und ist beim Verwalter hinterlegt.

Im Mai d. J. eröffneten wir für alle Mietinteressenten ein neues Vermietungsbüro gut sichtbar und direkt an der Zufahrtsstraße zum Wohnpark Saaleblick. Am gleichen Ort finden unsere Mietersprechstunden statt, die gern angenommen werden.

Eine bundesweit agierende Immobilienfirma mit Sitz in Leipzig bietet aktuell bei Anmietung von Wohnungen in Halle-Neustadt einen Bar-Zuschuss in Höhe von € 1.000,00 je Kind (bei max. drei Kindern) an. Andere Gesellschaften locken mit Umzugsgutscheinen, Weitsichtboni (höher gelegene Etagen ohne Aufzug), Einbauküchen oder kautionsloser Vermietung. Dadurch wird die Vermietung unserer Wohnungen im Bestand nicht gerade leichter. Dennoch ist die Bilanz der angeschlossenen und beauftragten Maklerfirmen beeindruckend und in der Tendenz steigend.

Im November 2007 wurde durch die Hallesche Wasser und Abwasser GmbHdie Wasserversorgung auf Fernwasser umgestellt. Das Wasserwerk in Beesenwird stillgelegt und zur Reserve vorgehalten. Die HWA hält seit 2000 die Wasserpreise stabil und hat dies auch für das Jahr 2008 angekündigt. 

Bauen auf der grünen Wiese weit außerhalb ist out. Leben in größerenCitys dagegen angesagt. Da sich das Angebot an Mietwohnungen in gefragten Stadtlagen mit Nähe zur Arbeit und zu kulturellen und gastronomischen Angeboten immer mehr verringert, seien Preise über sechs Euro pro Quadratmeter inwzischen keine Seltenheit mehr. Das sagte der Regionalvorsitzende des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) Mitte-Ost, Jürgen Poschmann. Dies treffe vor allem auf die Städte Halle, Leipzig und Magdeburg zu. 
Ebenso begehrt seien kleine, einfache Wohnungen, auf die auch Arbeitslostengeld-II-Empfänger angewiesen sind. Hier reicht das Angebot nicht mehr aus. Leerstände gebe es dagegen beim "Mittelmaß" - Zwei- und Dreiraumwohnungen mit durchschnittlicher Ausstattung. 
In Sachen Verkauf von Eigentumswohnungen wird vom IVD weiter ausgeführt: Die Eigentumswohnungen liegen wie Blei. Trotz  steigender Baukosten bleiben die Preise für Einfamilien- und Reihenhäuser stabil. Deshalb wird der kostengünstige Neubau dem Kauf einer Eigentumswohnung vorgezogen.

Die Wohnqualität für die Mieterinnen und Mieter im Wohnpark Saaelblick wird sich in den nächsten Wochen wieder etwas verbessern. Grund ist die bevorstehende Fertigstellung eines ALDI-Marktes in Sichtseite der Wohnanlage (Karlsruher Straße). Zwar wird mit der Eröffnung des Marktes der Einkauf von Produkten des täglichen Bedarfs damit nicht unmittelbar vor der Haustür angesiedelt, dennoch werden weite Wege mit dem PKW oder den öffentlichen Verkehrsmitteln unnötig.

Wirtschaftsforscher haben errechnet, dass sich der Anteil professioneller Investoren am Wohnungsmarkt in Deutschland erneut erhöht hat. So stieg der Marktanteil von Großanlegern im Kalenderjahr 2006 bei den 38,7 Millionen Mietwohnungen auf 7%. Gemeinsam mit den privatwirtschaftlichen Wohnungsunternehmen (11%) kommen die privaten Investoren auf einen Anteil am Markt in Höhe von 18%. Langfristig wird dieser Wert, so die Forscher, auf 30% steigen.

Weitere Beteiligte am Markt sind: private Wohnungseigentümer (Kleinanbieter) 57%; kommunale Wohnungsunternehmen 12%; Genossenschaften 10%, öffentliche Wohnungsunternehmen 2%; Kirchen 1%.

Im Vergleich zu anderen europäischen Märkten sollen die deutschen Immobilien immer noch unterbewertet sein. Anleger, z. T. auch aus Asien und den USA, sehen hier noch hohe Renditechanchen.

Zirka die Hälfte unserer Wohnungseigentümer nutzen derzeit das Medium Internet, um sich Informationen rund um das Thema Immobilienbesitz einzuholen. Das ergaben unsere Nachfragen im Rahmen durchgeführter Versammlungen der Wohnungseigentümer und wird vom steigenden Zugriff auf unserer Homepage bestätigt. Monatlich besuchen uns derzeit zwischen 600 und 900 Nutzer.

Alle diejenigen, die Passwort und Nutzername für unseren Mandanten-Login verlegt haben, wenden sich bitte an unser Büro-Sekretariat, Frau Susanne Ernst.

Für die bundesweit fünf Millionen Besitzer einer Eigentumswohnung gelten ab 01. Juli 2007 neue Regeln. Folgende Rechte und Pflichten haben Eigentümer jetzt:

Beschlüsse müssen nicht mehr einstimmig gefasst werden. Für Instandhaltungs- und Modernisierungmaßnahmen reichen jetzt drei Viertel der Stimmen in der Eigentümerversammlung. Über Veränderungen am Verteilerschlüssel für Betriebs- und Verwaltungskosten kann sogar die einfache Mehrheit abstimmen.

Bei Rechtsstreitigkeiten muss die unterlegene Partei alle Gerichtskosten tragen. "Auch das macht es Querulanten und Streithähne schwerer" sagen Rechtsexperten.

Eigentümer haften nicht mehr gesamtschuldnerisch für die Gemeinschaft, sondern nur noch anteilig in der der Höhe ihres Miteigentumsanteils. Waren bisher zum Beispiel Handwerkerrechnungen oder Heizkosten nicht bezahlt, konnten sich Gläubiger an einzelne Eigentümer halten. Die mussten dann sehen, wie sie von den den Miteigentümern deren Anteil bekamen, dieses Risiko ist vom Tisch.

Hausgeld-Rückstände haben jetzt Vorrang vor Bankschulden. Ging bisher ein Eigentümer pleite, wurden vom Erlös einer Zwangsversteigerung zuerst die Banken bedient. Für Rückstände beim Wohngeld blieb oft nichts übrig. Künftig werden diese Ansprüche bevorzugt bedient, die Eigentümergemeinschaft bleibt nicht mehr auf auf diesen Schulden sitzen.

Mit der Zusammenlegung von Kompetenzen in Sachsen-Anhalt ist beim AG Stendal das zentrale Handelsregister geschaffen worden. Auf diesem Wege hat sich die HR B-Nummer der MEHLHORN & ILSCH Immobilienverwaltungen GmbH geändert und lautet: 209672.

In Halle plant die Fraunhofer-Gesellschaft mit der Landesregierung ein Forschungszentrum für Silicium-Photovoltaik. Die soll zur nachhaltigen Stärkung im globalen Wettbewerb der Solarzellenindustrie führen. In den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen wurden 2005 15 Prozent der weltweit hergestellten Solarzellen produziert.

Die Stadt Halle (Saale) hat erstmals den Haushaltsentwurf auf der Homepage www.halle.de veröffentlicht. Dadurch sollen Bürger der Stadt Halle (Saale) in die Diskussion zum Haushalt 2007 einbezogen werden. Dort finden sich auch interessante statistische Informationen zur Stadt.

Rückwirkend zum 01.01.2006 besteht für Vermieter und Mieter die Möglichkeit, handwerkliche Tätigkeiten für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen (Arbeits- und Fahrtkosten, keine Materialkosten) steuerlich geltend zu machen. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um regelmäßig vorzunehmende Renovierungs- und kleinere Ausbesserungsarbeiten, die gewöhnlich durch Mitglieder des Haushaltes erledigt werden, oder um Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen handelt, die in der Regel nur von Fachkräften durchgeführt werden. Handwerkliche Tätigkeiten im Rahmen von Neubaumaßnahmen gehören nicht dazu. Oben genannte Arbeits- und Fahrtkosten sind mit 20 % von maximal 3.000 EUR, mithin höchstens 600 EUR, steuerbegünstigt.

Die zu Beginn des Monats Oktober gestartete Vermietungsaktion im Wohnpark "Saalelblick" erfreut sich großer Nachfrage. In den ersten vier Wochen wurden 105 Mietinteressenten vor allem Zwei- und Dreiraumwohnungen vorgestellt. Drei Mietverträge wurden unterschriftsreif vorgelegt.  

 Laut einem Artikel im Unternehmermagazin "Impulse", Ausgabe 11/2006, gibt es gute Nachrichten für alle Eigentümer von Mietwohnungen: Wer Jahr für Jahr rote Zahlen schreibt, darf die Verluste dennoch voll und ganz Steuer sparend mit Einkünften verrechnen (etwa Firmengewinn, Zinserträge). Die Finanzämter dürfen auch bei dauerhaften Verlusten nicht fragen, ob und wann Haus- oder Wohnungseigentümer mit Überschüssen rechnen können. So urteilte jüngst der Bundesfinanzhof (Aktenzeichen IX R 35/05). Mehr zu diesem Thema in der o. g. Zeitschrift oder bei Ihrem Steuerberater.

Pünktlich vor dem 1. Dezember d. J. werden postalisch sowohl alle Mitglieder von Wohnungseigentümergemeinschaften, als auch Eigentümer von einzelnen Liegenschaften, Hinweise zur Nutzung unseres Mandanten Login's erhalten. Mittels Passwort können sodann z. B. Termine für Eigentümerversammlungen oder auch Protokolle von stattgefundenen Versammlungen abgerufen werden. Weitere Anwenderbeispiele, wie Übersichten, Vergleich und Statistiken und vor allem Fotos werden folgen.

Seit Sommer d. J. werden Mietinteressenten im Rahmen ihrer Selbstauskünfte gebeten, eine sogenannte SCHUFA-Klausel zu unterzeichnen. Mit der Unterschrift genehmigt der potentielle Mieter unsere Anfrage bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Auf diesem Wege konnten in den zuürckliegenden Monaten bereits vier Mietinteressenten Auskünfte nachgewiesen werden, die nicht der Wahrheit entsprachen. Unsere Gesellschaft steht mit der SCHUFA über eine Businesshotline in Kontakt. 

In getrennten Versammlungen haben die Gesellschafter der Mehlhorn, Ilsch & Co. GmbH die Verschmelzung mit der Domicil Immobilienverwaltungen GmbH zur MEHLHORN & ILSCH Immobilienverwaltungen GmbH, rückwirkend zum 01.01.2006, beschlossen.

Aus diesem Anlass und zur Verbesserung der Kommunikation mit unseren Auftraggebern und Mietern wird unsere Homepage ab sofort einmal monatlich mit neuen Informationen aktualisiert. Geplant und in Vorbereitung ist, dass Wohnungs- und Hauseigentümer mittels Passwort Zugang zu vertraulichen Informationen, die jeweilige Liegenschaft betreffend, abrufen können.